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Datum

Mi / 20. Mai
18:00
KI generiert: Das Bild zeigt ein modernes Regal- und Möbelsystem in einem Raum mit hellgrüner Wand. Im Zentrum hängt ein Gemälde, das eine sitzende Person und eine stehende Person darstellt.
Eröffnung: Produktive Unruhe

Eine Ausstellung zu Kunst und Publikum der Kunstausstellungen der DDR in den Achtziger Jahren

Eröffnung mit einem Grußwort der Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch und einem Panelgespräch mit Beitragenden zur Ausstellung

Anschließend Live-Konzert der Band »Freunde der italienischen Oper« (20:00)

Die Ausstellung in der robotron-Kantine nimmt die IX. und X. Kunstausstellung als größte und meistbesuchte Überblicksausstellung der DDR wie auch die Alternativkultur der 1980er Jahre als Resonanzraum gesellschaftlicher Veränderungen in den Blick.

Ausgehend von historischen Sammlungsbeständen des ifa – Institutes für Auslandsbeziehungen, eröffnet die Ausstellung, an der über 50 Künstler*innen beteiligt sind, einen Dialog zwischen den Generationen und bietet Einblicke in die besondere Beziehung zwischen Kunst und Publikum.

Mi / 20. Mai
20:00
KI generiert: Das Bild zeigt fünf Musiker in schwarz-weiß, die ernst in die Kamera blicken. Unter den Porträts steht in großen Buchstaben der Schriftzug "FREUNDE DER ITALIENISCHEN OPER".
Freunde der italienischen Oper

Konzert zur Ausstellungseröffnung

Die FREUNDE DER ITALIENISCHEN OPER wurden 1987 in Dresden von Sänger Ray van Zeschau, der sich zu dieser Zeit noch den Künstlernamen R.J.K.K. Hänsch gibt, dem Schlagzeuger Tom Gross und dem Posaunisten Rainer A. Schmidt gegründet. Am 7. Oktober 1988 traten sie erstmals, zu diesem Zeitpunkt noch illegal, im »Klub Südstadt« in Cottbus auf. Schon kurz darauf wurde Regisseur Wolfgang Engel auf sie aufmerksam und engagierte sie für seine Faust-Inszenierung am Staatsschauspiel Dresden mit Sänger Ray van Zeschau in der Rolle des »Euphorion«. Anfang 1990 wurde ihre erste LP in Westberlin aufgenommen. Einen Tag nach Einspielung der Aufnahmen verschwanden nach einem Einbruch die Bänder samt Studiotechnik und tauchten nie wieder auf. Ihre zweite LP »Um Thron und Liebe« erschien 1991 auf Vinyl. Anfang der 1990er Jahre galten FDIO unter vielen Journalisten als beste und innovativste Band der neuen Länder. Nach einer gleichnamige Tournee gab die Band am 23. Dezember 1992 in Montegalda, Italien, ihr vorerst letztes Konzert.

Nach einigen wenigen Reunions – unter anderem brachte Opernstar René Pape die Band 2005 noch einmal für die ARTE-Dokumentation »Der Bass René Pape – Mein Herz brennt« zusammen – spielen FREUNDE DER ITALIENISCHEN OPER in neuer Besetzung seit 2018 wieder regelmäßig Konzerte. 2018 erschien die CD „Via Dolorosa“, welche größtenteils neu eingespielte Versionen der alten Songs enthielt. Mit »Brüder, zur Sonne, zur Freiheit« veröffentlichten sie 2020 eine Split EP mit der Leipziger Band Die Art. Ihr aktuelles Album »Kassandra Komplex« wurde 2024 mit einem Konzert im Dresdner Schauspielhaus veröffentlicht.

Mi / 27. Mai
20:00
KI generiert: Das Bild zeigt sechs Personen in schwarzer Kleidung, die nebeneinander vor einem Bühnenhintergrund stehen. Sie wirken harmonisch und scheinen gemeinsam auf einer Veranstaltung oder bei einem Auftritt zu sein.
»Der Schlagzeuger von Zwitschermaschine«

Konzert der Band »Der Schlagzeuger von Zwitschermaschine (DSVZ)«
im Rahmen der Ausstellung »Produktive Unruhe« in der robotron-Kantine

Die Band wurde von dem Schlagzeuger der Art-Punkband der DDR »Zwitschermaschine« Walter Grossmann gegründet, ins Leben gerufen von Cornelia Schleime und Ralf Kerbach exisitierte die damals und bis heute legendäre Formation ursprünglich von 1979 bis 1983. 

»Der Schlagzeuger von Zwitschermaschine« in einer sechsköpfigen Besetzung unter anderem mit Wolfgang Grossmann (Vocals, Schlagzeug), Ralf Kerbach (Gitarre) und Jörg Schittkowski (Bass, Gitarre)
rekonstruiert Altmaterial und komponiert neue Musik, die mit Michael Roms nicht entgrateter Dichtung Punk, Freestyle und Expressionismus annektiert.

  • Aktuelle Besetzung:
    Wolfgang Grossmann (Vocals, Schlagzeug)
    Ralf Kerbach (Gitarre)
    Jörg Schittkowski (Bass, Gitarre)
    Rajko Gohlke (Bass)
    Pegman (Gitarre)
    Serge (Schlagzeug)