
Artisttalk zur Finissage »COHABITAT STADT«
Gespräch über künstlerische Forschung mit Franziska Klose und Andreas Kempe
Franziska Klose und Andreas Kempe sprechen über ihre künstlerische Praxis an der Schnittstelle von Natur, Stadt und Wahrnehmung. Die Moderation übernimmt Christiane Mennicke-Schwarz vom Kunsthaus Dresden.
Franziska Klose untersucht als Künstlerin und Fotografin postindustrielle Landschaften und Natur als vernetzten Organismus. Ihre Arbeiten umfassen fotografische Serien, Künstlerbücher, Collagen und Field Recordings. Die in der Ausstellung gezeigten Fotografien beschäftigen sich mit Großstadtpflanzen und Stadt als artenübergreifenden Lebensraum. Sie sind 2024 entstanden, im Rahmen des 9. Dresdner Stipendiums für Fotografie, ausgeschrieben von der Dresdner Stiftung Kunst & Kultur der Ostsächsischen Sparkasse Dresden gemeinsam mit den Technischen Sammlungen Dresden.
Andreas Kempe ist Künstler und gibt Einblicke in sein in Kürze erscheinendes Künstlerbuch »Symbiotic Walks / Morgen gehen wir in den Busch!« (publish & print Verlag Dresden, gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen). Ausgangspunkt des Buches ist die Flechtensammlung von Jutta Kempe – und die Frage, wie Archivmaterial heute anschlussfähig und lebendig bleibt. Eine Studienreise auf die Inneren Hebriden, der Isle of Mull in Schottland bildete dabei einen wichtigen Recherchehintergrund.
Die beiden Positionen verbindet ein forschender Blick auf die Beziehungen zwischen Mensch und Natur und das Interesse an jenen Bestandteilen, die im Alltag oft übersehen werden. Im Gespräch geben Klose und Kempe Einblicke in ihre Arbeitsweisen, Methoden und Forschungen zu Themen wie Symbiose, Habitat und Sichtbarmachung.
- Veranstaltung in der
Galerie Ursula Walter
Neustädter Markt 10
01097 Dresden