Die gemeinsame Ausstellung des Kunshauses Dresden und des ifa – Institut für Auslandsbeziehungen in der robotron-Kantine nimmt die IX. und X. Kunstausstellung als größte und meistbesuchte Überblicksausstellung der DDR wie auch die Alternativkultur der 1980er Jahre als Resonanzraum gesellschaftlicher Veränderungen in den Blick.
Ausgehend von historischen Beständen des Zentrums für Kunstausstellungen der DDR (ZfK), dessen grafischer Sammlung 1991 an das ifa überging, eröffnet die Ausstellung mit über fünfzig beteiligten Künstler*innen einen Dialog zwischen den Generationen und bietet Einblicke in die besondere Verhältnis von Kunst und Publikum.
Mit Werken von
Karl-Heinz Adler, Walter Arnold, Bernd Bankroth, Falko Behrendt, Sibylle Bergemann, Christian Borchert, Anna Bromley, Klaus Dennhardt, Reinhard Dietrich, Michael Freudenberg, Freunde der italienischen Oper, Manuel Frolik, Manuel Frolik, Hubertus Giebe, Hermann Glöckner, Dieter Goltzsche, Eberhard Göschel, Hans-Hendrik Grimmling, Herta Günther, Angela Hampel, Andreas Hegewald, Christian Heinze, Christine Heitmann, Ernst Hirsch / Gartenfest Heinz Wittig, Olaf Holzapfel, Wilhelm Klotzek, Friedrich Kracht, Sylvie Kürsten, Gerda Lepke, Werner Lieberknecht, Peter Makolies, Martin Maleschka, Yana Milev, Henrike Naumann, Helga Paris, A. R. Penck, Johannes Peschel, David Polzin, Núria Quevedo, Günther Rechn, Gerhard Rommel, Jürgen Schieferdecker, Hanns Schimansky, Werner Schinko, Luise Schröder, Klaus Schwabe, Sabine Slatosch, Wolfgang Smy, Erika Stürmer-Alex, Ulrich Tarlatt, Alfred Thiele, Max Uhlig, Norbert Wagenbrett, Suse Weber, Claus Weidensdorfer, Horst Weisse, Olav Westphalen, Leoni Wirth, Karla Woisnitza, Ruth Wolf-Rehfeldt, Willy Wolff, Ulrich Wüst, Fotis Zaprasis
Mit einem künstlerischen Zeitzeug*innenprojekt von Sylvie Kürsten mit Susanne Altmann, Michael Freudenberg, Hubertus Giebe ,Prof. Dr. Bernd Lindner, Yana Milev, Peter Segor, Sabine Slatosch
»Produktive Unruhe« in der robotron-Kantine ist das erste von sechs Kapiteln der ifa Ausstellungsreihe »Publik Machen«, das sich der Arbeit des ZfK widmet. Das ZfK verband staatliche Kulturpolitik mit internationalem Austausch und eröffnet heute neue Perspektiven auf das Verhältnis von Kunst und Staat. »Publik Machen« findet an fünf weiteren Ausstellungsorten in Berlin statt: ifa-Galerie Berlin, Schloss Biesdorf, KVOST – Kunstverein Ost, Prater Galerie und Galerie im Turm.
Eine gemeinsame Ausstellung des Kunsthauses Dresden und dem ifa – Institut für Auslandsbeziehungen, in Kooperation mit der Wüstenrot Stiftung. Weitere Partner sind Kunstfonds / Staatliche Kunstsammlungen Dresden und Art in Networks – ein Forschungsprojekt der Professur für Bildwissenschaft und Kunstgeschichte der TU Dresden.
Weitere Informationen zum Programm auch unter agora.ifa.de.

Termine zur Ausstellung

Eröffnung: Produktive Unruhe
Eine Ausstellung zu Kunst und Publikum der Kunstausstellungen der DDR in den Achtziger Jahren
Eröffnung mit einem Grußwort der Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch und einem Panelgespräch mit Beitragenden zur Ausstellung
Anschließend Live-Konzert der Band »Freunde der italienischen Oper« (20:00)
Die Ausstellung in der robotron-Kantine nimmt die IX. und X. Kunstausstellung als größte und meistbesuchte Überblicksausstellung der DDR wie auch die Alternativkultur der 1980er Jahre als Resonanzraum gesellschaftlicher Veränderungen in den Blick.
Ausgehend von historischen Sammlungsbeständen des ifa – Institutes für Auslandsbeziehungen, eröffnet die Ausstellung, an der über 50 Künstler*innen beteiligt sind, einen Dialog zwischen den Generationen und bietet Einblicke in die besondere Beziehung zwischen Kunst und Publikum.

»Der Schlagzeuger von Zwitschermaschine«
Konzert der Band »Der Schlagzeuger von Zwitschermaschine (DSVZ)«
im Rahmen der Ausstellung »Produktive Unruhe« in der robotron-Kantine
Die Band wurde von dem Schlagzeuger der Art-Punkband der DDR »Zwitschermaschine« Walter Grossmann gegründet, ins Leben gerufen von Cornelia Schleime und Ralf Kerbach exisitierte die damals und bis heute legendäre Formation ursprünglich von 1979 bis 1983.
»Der Schlagzeuger von Zwitschermaschine« in einer sechsköpfigen Besetzung unter anderem mit Wolfgang Grossmann (Vocals, Schlagzeug), Ralf Kerbach (Gitarre) und Jörg Schittkowski (Bass, Gitarre)
rekonstruiert Altmaterial und komponiert neue Musik, die mit Michael Roms nicht entgrateter Dichtung Punk, Freestyle und Expressionismus annektiert.
- Aktuelle Besetzung:
Wolfgang Grossmann (Vocals, Schlagzeug)
Ralf Kerbach (Gitarre)
Jörg Schittkowski (Bass, Gitarre)
Rajko Gohlke (Bass)
Pegman (Gitarre)
Serge (Schlagzeug)